Impfungen beim Hund

Wenn unser Hund regelmäßig geimpft wird, können wir ihn  wo Infektionskrankheiten wirksam schützen

Eines gilt allerdings immer: geimpft wird nur ein gesunder und  parasitenfreier Hund - deshalb etwa 14 Tage vor der geplanten Impfung eine  Wurmkur machen. Unterhalb des Impfplanes finden Sie einige kurze  Erläuterungen zu den einzelnen Erkrankungen gegen die geimpft werden  muß.

Die erste Impfung erfolgt mit der 8 Woche gegen  Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose

Die zweite Impfung erfolgt mit 12 Wochen gegen SHPL und zusätzlich gegen Tollwut und ZwingerhustenHier die einzelnen Erklärungen zu Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose

 

Staupe : Die traditionelle Bezeichnung  einer sehr schwerwiegenden Hundeerkrankung, heute allgemein angewandt für eine  spezifische Infektion des Hundes, ausgelöst durch einen Morbilivirus.

Staupe Symptome:

Der Virus hat eine  Inkubationszeit von 7 - 21 Tagen, gefolgt von einem Ansteigen der  Körpertemperatur Appetitlosigkeit, Husten und häufig von Durchfall. Der Ausfluss  aus Augen und Nase kann anfänglich wässrig sein, wird danach häufig dick und  schleimig, von graugrüner oder Cremefarbe, ausgelöst durch  Sekundärinfektion.
Der Zahnschmelz wird häufig geschädigt, wenn der Junghund  unter sechs Monaten erkrankt. Zahnschmelzdefekte zeigen sich lebenslang als  braune Flecken und sind als Staupegebiss bekannt.
Bei einigen erkrankten  Hunden zeigen sich Schäden am Nervensystem in Form von krampfartigen Anfällen,  Chorea ( Muskelzuckungen ), sogar auftretenden Lähmungen.
In ihrer Jugend an  Staupe erkrankte Hunde können im Alter an Enzephalitis erkranken. Auslöser sind  im Nervengewebe zurückgebliebene, latente Staupeviren.

Hepatitis

Leberentzündung, bedingt durch  Infektion oder Giftstoffe

Hepatitis Symptome:  Eine Leberentzündung ist nicht  leicht festzustellen, kann aber mit Übelkeit und erhöhter Körpertemperatur  einhergehen; auch mit Schmerz unterhalb des Rippenbogens, dort wo die Leber  liegt. Gewichtsverlust und Gelbsucht können im Verlauf der Krankheit auftreten.

Leptospirose

Leptospira lösen eine  bakterielle Infektion mit oft tödlichem Ausgang aus. Schutzimpfungen mit  jährlichen Auffrischungen bietet jedoch einen wirksamen Schutz gegen diese  Krankheit

Leptospirose Symptome:

Die übliche Form der Erkrankung  äußert sich meistens als Gelbsucht und nach einigen Tagen mit hohem Fieber. Die  Augen, die Schleimhaut und dann die Haut entwickeln die charakteristische  gelbliche Farbe.

Parvovirose

Canine Parvovirus (CPV) ist  Erreger einer der jüngeren Viruskrankheiten, die zahllose Welpen und Hunde  getötet hat, als sie in den späten 70er Jahren erstmals auftrat.
Durch  Schutzimpfung ist Parvovirose ziemlich selten geworden, kann aber von zeit zu  Zeit immer noch in Würfen mit schwerem Durchfall oder bei nicht geimpften  erwachsenen Hunden auftreten.

Parvovirose Symptome:

Anhaltender Durchfall und  Erbrechen. Hierdurch kommt es zu einem raschen Flüssigkeitsverlust, der  innerhalb von 48 Stunden zu Schock und Tod führen kann. "Parvo Welpen" haben  einen ganz typischen Geruch bei häufigem Absatz von sauer riechendem, flüssigen  Kot. Eine Rosafärbung des Kotes ist ein weiteres Symptom.

Zwingerhusten

Eine Infektionskrankheit von  Hunden, die oft nach einem Aufenthalt in einer Hundepension  ausbricht.

Zwingerhusten Symptome:

Der rauhe, anhaltende Husten,  korrekter als Tracheobronchitis bezeichnet, wird häufiger während der  Sommermonate beobachtet, nachdem sich Hunde in einer Pension aufhielten.
Heute tritt er zu allen Jahreszeiten auf, oft unabhängig von Hundepensionen  und es wurde schon vorgeschlagen, ihn in "infektiöse Bronchitis"  umzubenennen.
Dieser Husten kann leicht erkannt werden, er ist rauh und  trocken, oft tritt er anfallsartig, gefolgt von Würgen auf.
Es kann sich so  anhören, als wenn dem Hund etwas im Hals feststeckt.Plötzliche Atmungsveränderungen  in Folge von Bewegung, Bellen oder Temperaturwechsel lösen den Husten aus.  Erkrankte Hunde wirken sonst munter, fressen normal und erscheinen  gesund.

Gelegentlich aber kann die  Infektion die Lunge befallen. Dann erkrankt der Hund schwer und hat hohe  Körpertemperatur.

Tollwut

Eine Rhabdovirusinfektion  breitet sich über das Nervensystem aus. Sie endet immer tödlich.
Und jeder,  der einmal den Verlauf der Infektion beim Menschen miterleben konnte, weiss um  den grauenhaften Tod, der auf den Biss eines tollwütigen Tieres folgen  kann.

Tollwut Symptome:

An Tollwut erkrankte Hunde  zeigen in der Regel ein abnormes Verhalten und beissen andere Tiere und  Menschen.
Ihr Speichel kann das Tollwut-Virus bereits bis 14 Tage vor Beginn  der aussen Symptome enthalten. üblicher Weise sperrt man Hund für 14 Tage ein,  wenn sie unerwartet einen Menschen gebissen haben. um zu beobachten ob er die  Symptome von Übererregbarkeit und "wilder" Wut entwickelt.
Die "stille" Wut  ist wahrscheinlich die häufigere Form. Bei ihr kommt es zu einer  fortschreitenden Lähmung, Speicheln und Schluckbeschwerden, bevor der Tod  eintritt.

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